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Was Pferde wirklich brauchen

Wir haben das Pferde Jahrtausende lang domestiziert, es ist jedoch noch immer ein Tier, das in erster Linie seinen Instinkten folgt. Das Pferd ist ein Flucht- und Herdentier, das im Hier und Jetzt überleben will. Es braucht die Freiheit des Streifens durch Koppeln oder Wiesen und das Zusammensein mit Artgenossen. Das domestizierte Pferd kann sein Leben nicht steuern, deshalb müssen wir ihm zuhören und seine Bedürfnisse verstehen. Legt das Pferd "unartige" Verhaltensweisen an den Tag, ist es am Menschen, herauszufinden, was das Pferd uns sagen möchte und das Problem zu lösen.

Wir tendieren dazu zu vergessen, dass das Pferd ein Individuum mit gewissen Fähigkeiten, aber auch bestimmten Grenzen ist: Kaum ein Pferd oder Pony entspricht dem Lehrbuch-Ideal mit perfekten Gängen oder herausragenden Sprungfähigkeiten.  Bevor Sie daher überlegen, sich ein Paar Sporen zu montieren oder eine "härtere Gangart" einzuschlagen, beginnen Sie doch mit einem Rundum-Check beim Tierarzt:: Zähne, Hufe und Rücken sollten genauso untersucht werden wie die Passform von Zaumzeug, Sattel und die Ernährung. Ehrlicherweise müssen wir uns eingestehen, dass wir in vielen Fällen die Verursacher des Problems für das Pferd sind.

Ist das Pferd aufgrund seiner Haltung oder der angewandten Trainingsmethoden traurig, überfordert, ängstlich oder kraftlos, müssen wir unsere Verantwortung wahrnehmen oder so bald wie möglich eingreifen, um sein Leben lebenswerter und pferdegerechter zu machen. Dann wird es uns zu vertrauen lernen und unser unkomplizierter Partner werden.

Autor: : karin -- 3.11.2006 11:58:35


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