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Ingrid und Marco

Ingrid und Marco Ingrid erzählt über Marco, ihr tschechisches Warmblut, 11 Jahre alt:"Nach dem Tod meines ersten Pferdes Kai im Mai 2004 war mein erster Gedanke: Nie wieder ein Pferd! Doch dann kaufte ich Ende Mai das 10jährige Schulpferd Marco. Anfangs was alles bestens, er freundete sich sofort mit dem 29jährigen Mitreitpferd meine Tochter an. Anfang Juni 2004 ging Marco beim einem gemeinsamen Ausritt mit einen sehr jungen Pferd durch und ich stürzte, was mir einige Tage Krankenhausaufenthalt einbrachte. In August starb das Mitreitpferd meiner Tochter, und da bemerkte ich erst so richtig, dass Marco nicht allein sein konnte. Er wurde so schwierig, dass ich Hilfe suchte und bei Elizabeth Haffner und ihrer Lernmethode, dem so genannten Natural Horsemanship, fand. Natürlich gab es unter den Reiterkollegen einige, die Elizabeth und ihren Zugang abwertend als "Pferdeversteher" bezeichneten. Aber genau das wollte ich ja, ich wollte mein Pferd verstehen!!

Es war ein mühevoller Weg und es gab auch immer wieder Rückschläge, aber die Bodenarbeit hat Marco doch so weit gebracht, dass er jetzt schon viel besser auf meine Signale reagiert. In Extremsituationen bin ich allerdings noch chancenlos, aber wir werden weiter daran arbeiten und ich bin überzeugt davon, dass wir einen Tages auch das schaffen werden!"

Elizabeth kommtentiert die Arbeit mit Marco folgendermaßen: "Marco ist mit seinem Stockmaß von fast 1,80 zweifellos `viel Pferd` für eine Reiterin wie Ingrid, die 1,61 m groß ist und relativ wenig Reitererfahrung hat. Ihr Ziel ist es, von Zeit zu Zeit gemütliche Ausritte ins Gelände zu machen und die Gemeinsamkeit mit dem Pferd zu genießen. Als ich die beiden kennenlernte, zeigte sich Marco zunehmend beunruhigt über die Nervosität und Unsicherheit seiner Reiterin. Noch dazu ist er jener Pferdetyp, der in Panik gerät, wenn er sich alleingelassen fühlt. Die beiden gehören zu einer kleinen Gruppe von Reitern und Pferden, die ich einmal pro Woche in der Nähe von Stockerau unterrichte. Ich begann das Training mit ausfühlicher Bodenarbeit, um das Vertrauen der beiden zueinander zu stärken. Ingrid versteht das ängstliche Verhalten ihres Pferdes jetzt besser und weiß, dass sie an ihrem eigenen Selbstvertrauen und der Bestimmtheit ihrer Signale arbeiten muss, wenn Marco sich auf sie verlassen soll. Erste Fortschritte sind jetzt erkennbar, so habe ich die beiden mit einem sehr erfahrenen Pferd- und Reiter-Paar zusammengebracht, die sie ins Gelände begleiten. Ingrid erkennt nun auch schon früher, was Marcos Panikattacken auslöst und hat gelernt, zeitgerechte und bestimmte Aktionen zu setzen, bevor er unkontrollierbar wird. Wenn es auch immer wiede Rückschläge gibt, so sind die beiden doch am besten Weg miteinander."

Autor: : karin -- 29.10.2005 12:13:05


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