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Pferdflüstern - Was dahinter steckt

Pferd 04 Vor einigen Jahren, als der Begriff "Pferdeflüsterer" in Reiterkreisen in aller Munde war, sah ich eines Tages ein T-Shirt mit der Aufschrift "Ich flüstere mit meinem Pferd, aber es hört mir nicht zu!"  Dies bestärkte mich in meiner persönlichen Zielsetzung, Reitern und Pferdebesitzern die Sprache der Pferde anhand ihrer Signale näherzubringen.

Pferde suchen sichere und vertrauenswürdige Menschen, die sie führen und leiten. Wenn wir uns fürchten, spüren sie das sofort und fürchten sich ihrerseits vor unserer Angst. Deshalb ist es so wichtig, dass wir ruhig und gesammelt sind, wenn wir mit Pferden zusammen sind. Wenn wir keine Empathie für sie empfinden, können wir für sie auch keine hilfreichen Entscheidungen treffen und werden uns auch nicht mit ihnen verständigen können.

Lassen wir uns von negativen  Einflüssen beherrschen, verursachen wir bei unseren Pferden (und nicht nur bei ihnen !) Unruhe und ein Ungleichgewicht. Pferde reagieren auf diese Art von negativem Denken sensibel, deshalb ist es unumgänglich, an unserer eigenen Einstellung zu arbeiten.

Für die meisten von uns ist es nicht leicht, Kritik darüber anzunehmen, wie wir unsere Pferde behandeln und reiten. Schon gar nicht, wenn uns jemand sagt, dass das schlechte Benehmen des Vierbeiners oder sein schlechter Gang nur unser eigenes Verhalten widerspiegelt. Eine gewisse Eigenreflexion ist allerdings die Voraussetzung für eine natürliche Verbindung mit dem Pferd. Verhalten wir uns respektlos oder grausam, werden uns Pferde nicht respektieren. Schnell ist dann von einem "Problempferd" die Rede, wo eigentlich der Mensch das Problem ist. Haben wir mit unserem Pferd Probleme und wollen dies wirklich lösen, müssen wir bereit dazu sein, an unserem eigenen Verhalten etwas zu ändern. Zum Wohle der Pferde müssen wir zu uns selbst ehrlich sein. Auf Geduld und Ruhe, Verständnis und Respekt werden die Pferde in vielfältiger Weise positiv reagieren.

Abschließend dazu ein Zitat von Albert Einstein:

"Der intuitive Verstand ist eine heilige Begabung und der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft gegründet, die den Diener ehrt und auf die Begabung vergessen hat."   

Autor: : karin -- 29.10.2005 14:03:43


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